6 Schritte zum Erfolgs-Mindset

Ob du Erfolg hast ist nur zu 50% von deinen Fähigkeiten und Kompetenzen abhängig. 10% des Erfolgsfaktors macht reines Glück aus, wenn du etwa zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf die richtige Idee kommst. Der Rest allerdings hängt an deinem Mindset. Knowhow und Drive sind zwei Seiten derselben Münze. Drive hast du nur, wenn dein Mindset stimmt, denn deine Art zu denken, deine Erwartungen an dich und die Welt, beeinflussen deine Gefühle und diese beeinflussen wiederum dein Handeln.

Im schlimmsten Fall blockiert dich dein Mindset und du kommst nicht ins Handeln. Im zweitschlimmsten Fall handelst du, während du dir gleichzeitig unbewusst selbst Steine in den Weg legst. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht mit einem bestimmten Mindset geboren werden. Es gibt Neigungen und Veranlagungen und unser Lebensweg macht uns zu denen, die wir sind, aber selbst später im Leben ist noch Platz für Veränderung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Gehirne nur funktionieren, wenn die Neuronen darin in der Lage sind, neue Verknüpfungen zu bilden. Jeder noch so kleine Lernvorgang, jede neue Erinnerung ist eine solche Neuverknüpfung. In der Wissenschaft spricht man hier von „Plastizität“. Und je größer die Zahl der Neuverknüpfungen, desto größer die Veränderung. Daraus folgt, dass du auch an deinem Erfolgs-Mindset arbeiten kannst.

Mit diesem Beitrag möchten wir von Gründer.de, dich dazu motivieren und dir mehrere Schritte aufzeigen, mit denen du eine Mentalität fördern kannst, die dich zum Erfolg führt. Diese ist für jeden Menschen, aber ganz besonders für Gründer, Entrepreneure und Online-Marketer von immenser Bedeutung!

  1. Kenne dich selbst!

Du kannst nicht an dir arbeiten, wenn du dich nicht kennst. Daher solltest du dir Zeit nehmen und dir deine Stärken und Schwächen, deine Soft- und Hard-Skills sowie deine Ziele, Bedürfnisse und Wünsche bewusst machen. Zu wissen, wer du bist, wie du bist und was du kannst, gibt dir Selbstbewusstsein. Sei dabei ehrlich zu dir selbst: Niemand hat nur Stärken und keine Schwächen – und umgekehrt. Dieser erste Schritt wirkt vielleicht banal, aber es hat einen Grund, dass „Erkenne dich selbst!“ eine antike Weisheit ist und sich jeder Mensch seit hunderten von Jahren damit auseinandersetzen muss.

Dich selbst zu kennen schützt dich vor dem Shiny-Object-Syndrom, also davor Energie mit kurzlebigen Geschäftsideen zu verschwenden. Wenn du Begeisterung von Leidenschaft unterscheiden kannst, fällt es dir in diesem Fall leichter deinen Fokus auf das richtige Projekt zu legen. Du lässt dich dann auch nicht so leicht von oberflächlich betrachtet attraktiveren Ideen ablenken und jagst nicht jedem Trend nach.

Wenn du weißt, wo deine Kompetenzen liegen, wirst du in diesem Bereich außerdem sicherer auftreten. Gleichzeitig wirst du aber auch wissen, was über deine Kernkompetenz hinausgeht und deshalb getrost ausgelagert werden kann. Denn es ist ein häufiger Gründer-Fehler immer alles selbst machen zu wollen.

 

  1. Setze auf Veränderung statt auf den Status Quo!

Wenn du weißt, wo deine Kompetenzen liegen, solltest du auf keinen Fall glauben, dass du dich in den Dingen, die du nicht oder nicht so gut kannst, nicht verbessern kannst. Gehe nie davon aus, dass du und die Umstände unverbesserlich sind, denn tatsächlich ist die einzige Konstante – und das ist eine andere bereits seit der Antike bekannte Weisheit – die Veränderung!

Oft trauen Menschen sich nicht, einen Schritt zu gehen, der ihr Leben verbessern würde, weil sie glauben, ihnen würde das Knowhow fehlen. Letzteres stimmt natürlich oft, aber sich dann jahrelang mit Fachliteratur einzuigeln, bis man glaubt bereit zu sein, ist nicht der beste Weg um das Problem zu lösen. An Aufgaben, die dich zwingen die Komfortzone zu verlassen, kannst du ungemein wachsen. In der praktischen Auseinandersetzung mit deinem Task kannst du ungeheuer viel lernen. Was uns auch zurück auf die anfangs erwähnte Plastizität des Gehirns bringt. Verabschiede dich von der Idee, dass die Dinge und du selbst, sobald du 30 geworden bist, unabänderlich sind. Und vergiss auch wenn deine Mühen belohnt wurden nicht, dass die Entwicklung nie abgeschlossen ist. Sonst verfällst du in ein Mindset, das dein Entwicklungspotential hemmt, während sich die Dinge um dich herum naturgemäß weiterentwickeln.

  1. Setze dir ehrgeizige Ziele!

Aus dem vorherigen Punkt könnte vielleicht herausgelesen werden, dass der Weg das Ziel ist, aber ohne Ziele geht es natürlich nicht. Diese können ruhig hoch gesteckt werden, weil du dann gezwungen bist, aus deiner Komfortzone auszubrechen. Gleichzeitig kann es gut sein, dass du bei einem hoch gesteckten langfristigen Ziel, mittelfristig viel mehr erreichst – und das unabhängig davon, ob dein langfristiges Ziel erreicht wird oder nicht. Wenn du das zu dir passende Ziel gewählt hast (siehe Schritt 1), wirst du dich auch automatisch damit identifizieren. Dein Ziel wird so auch in dein Mindset einprogrammiert.

 

  1. Motiviere dich!

Motivation ist ein extrem wichtiger Faktor. Ohne Motivation gibt es kein Vorwärtskommen, sondern allenfalls ein Treiben mit dem Strom oder absoluten Stillstand. Als Unternehmer musst du tagtäglich motiviert sein. Insbesondere, weil du wenn du selbstständig bist keinen 9-to-5-Job machst. Selbst wenn es dein Ziel sein sollte, mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel Geld zu verdienen, wirst du am Anfang viel Zeit und Energie investieren müssen, um dein Business aufzubauen. Aber wenn du wirklich motiviert und mit Leidenschaft dabei bist, dann fühlt sich Arbeit auch irgendwann nicht mehr an wie Arbeit. Stress wird in diesem Fall zu Eustress, einer guten Art von Stress, die dich geistig und körperlich fit hält, statt dich vor allem zu belasten.

 

Jeder Mensch ist anders und muss sich daher auf andere Art motivieren. Es ist kein Zufall dass (Selbst-)Motivation daher Thema unzähliger Artikel, Ratgeber, Seminare und Workshops ist. Allerdings gibt es zwei Arten der Motivation, die je nach Typ unterschiedlich stark ausgeprägt sind:

 

Extrinsische Motivation

Menschen, die eher extrinsisch motiviert sind, sind Belohnungen wichtig. Sie arbeiten für Anerkennung, Geld, Macht, Prestige oder einfach nur, um negative Konsequenzen zu vermeiden. Ihre Anreize liegen immer außen. Wenn du extrinsisch motiviert bist, arbeitest du, um Erfolg zu haben. Du spielst, um zu gewinnen. Du kannst dich dementsprechend motivieren, indem du dir dein Ziel immer wieder vor Augen hältst und es dir dann in schillernden Farben ausmalst. Auch die Aussicht auf kleine Belohnungen nach dem Erledigen von Teilaufgaben kann deine Motivation steigern.

 

Intrinsische Motivation

Menschen, die eher intrinsisch motiviert sind, erledigen Aufgaben, weil die Tätigkeit selbst sie erfüllt. Sie arbeiten, weil sie sich für die Tätigkeit interessieren, weil sie die Arbeit sinnvoll und wichtig finden oder um der damit verbundenen Freude willen. Wenn du intrinsisch motiviert bist, dann ist deine Leidenschaft dein Motor. Das macht es natürlich schwieriger sich zu motivieren, wenn die weniger interessanten aber notwendigen Aufgaben zu erledigen sind. Du kannst dich in solchen Fällen aber durchaus motivieren, indem du dir klar machst, dass diese Aufgaben Teil des großen Ganzen sind, mit dem du dich identifizierst und für das du dich selbst entschieden hast. Lästige Arbeiten morgens immer als erste zu bearbeiten, ist besonders für intrinsisch Motivierte eine gute Taktik, um ihren Arbeitstag zu retten.

Optimal ist natürlich eine ausgewogene Mischung aus beiden Motivationsformen, aber in der Regel wird deine Motivationsquelle entweder innen oder außen liegen.

In allen Fällen gilt aber, dass gute Organisation dir hilft, motiviert zu bleiben und Motivation bis zu einem gewissen Punkt ersetzen kann. To-Do-Listen sind ein Standard-Werkzeug. Allerdings wirken sie auf zwei Arten motivierend: Erstens werden große Aufgaben damit fast immer automatisch in kleinere Teilaufgaben zerlegt. Das hat den Effekt, dass du nicht wie gelähmt vor deinem Vorhaben stehst, weil es plötzlich unbewältigbar groß erscheint. Stattdessen visualisierst du deinen Fortschritt auf dem Weg zum Ziel.

Zweitens ist jeder abgehakte Punkt auf deiner To-Do-Liste ein kleiner Erfolg. Solche Erfolge können deine Motivation steigern. Gleichzeitig verinnerlichst du aber auch, dass nicht nur die Dinge sich ändern, sondern auch du Dinge änderst, wenn du entsprechend handelst. Der Psychologe würde sagen, dass deine Selbstwirksamkeitserwartung gestärkt wird. Diese bildet das Rückgrat deiner Handlungsfähigkeit. Anders gesagt: Du schulst dein Erfolgs-Mindset, indem du es mit kleinen Erfolgen fütterst. Schaue deshalb auch immer wieder auf zurückliegende Erfolge und Leistungen zurück. Falls du dazu neigst, übermäßig kritisch zu sein: verzichte darauf, dir deine Meilensteine kleinzureden. Geh mit dir nicht schlechter um, als du mit deinem besten Freund umgehen würdest.

 

  1. Fail Forward: Fehler gehören dazu!

Erfolgreiche Menschen stehen wieder auf, wenn sie hinfallen. Scheitern gehört zum Leben dazu. Von Rückschlägen solltest du dich deshalb nicht automatisch entmutigen lassen. Das gilt umso mehr für Gründer. Die wenigsten sind mit ihrer allerersten Idee sofort erfolgreich. Wenn du es schaffst, aus einem Fehler zu lernen, kannst du dennoch einen Erfolg verbuchen. Fehler kosten dich vielleicht Zeit, Geld und Nerven, aber wenn du daraus lernen kannst, bieten sie dir auch Chancen. Wenn du den Fokus auf Entwicklung und Veränderung legst (Schritt 2), dann musst du Fehler zulassen und akzeptieren.

Gründer.de interviewt immer wieder erfolgreiche Unternehmer und fragt sie dann meist auch nach ihren größten Gründer-Fehlern und dem damit verbundenen Learning. Das tun wir nicht, weil wir schadenfroh sind, sondern weil unsere Leser dann sehen, dass Fehler dazugehören und weil der Bericht unserer Interviewpartner auch für sie lehrreich ist. Fehler Zulassen bedeutet ja nicht, dass man vermeidbare Fehler macht und nur aus seinen eigenen Fehlern lernen muss. Nicht umsonst finden sog. „Fuckup Nights“, Veranstaltungen, bei denen Unternehmer ihre Anti-Erfolgsstories zum Besten geben, inzwischen in vielen deutschen Großstädten statt. Die Fähigkeit konstruktiv mit Fehlern umzugehen, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

 

 

  1. Erfolgsmagnetismus: Umgib dich mit den richtigen Leuten!

Du brauchst Menschen, denen du auf Augenhöhe begegnen kannst und die Verständnis für dein Projekt haben, sog. Peers. Solche Menschen können dich mit Knowhow unterstützen und dir Feedback geben, das dich vorwärts bringt. Sie werden auch Verständnis für deine Arbeitszeiten und deinen Lebensplan haben, wo andere vielleicht versuchen würden, dir dein Unternehmerdasein schlecht zu reden. Außerdem profitierst du von einem persönlichen Netzwerk. Suche deshalb gezielt nach Möglichkeiten, andere kennenzulernen, die dasselbe machen wie du selbst. Nach einer Weile wirst du auch merken, dass du automatisch die richtigen Menschen anziehst und kennenlernst. Profitiere von diesem Effekt! Eine Unternehmer-Weisheit besagt, dass man zum lebenden Durchschnitt aus den fünf Personen wird, mit denen man am meisten zu tun hat. Wenn du dich mit erfolgreichen und aktiven Menschen umgibst, wird das deinem Erfolgs-Mindset gut tun. Wenn dein Erfolgs-Mindset stimmt, wirst du erfolgreicher und ziehst gleichzeitig mehr Erfolgsmenschen an.

 

Fazit:

Erfolg ist auch Kopfsache. Natürlich muss man sich das nötige Knowhow aneignen, aber ob man das richtige Projekt für sich wählt, wie motiviert man ist, wie gut man Rückschläge verkraftet und inwiefern man mit und an seinen Aufgaben wächst, wird stark vom Mindset beeinflusst. Und das Gute ist: Du kannst dein Mindset aktiv beeinflussen. Vielleicht ist das keine Sache, die sich von heute auf morgen abhaken lässt, aber wenn du die obigen Schritte befolgst, wirst du mittelfristig gute Ergebnisse erzielen.

Über den Autor

Thomas Klußmann ist Geschäftsführer der 2011 von ihm gegründeten Gründer.de GmbH. Das Kölner Unternehmen ist auf die Gründerberatung im Online-Marketing spezialisiert. Bereits seit 2002 setzt Thomas Klußmann seinen Schwerpunkt auf Online-Marketing und hat vor der Gründung seiner eigenen Firma bereits fundierte Fachkenntnisse bei sieben verschiedenen Unternehmen gewinnen können. Der Online-Marketing-Experte veranstaltet auch Gründercoachings, Webinare und Events, an denen bereits über 40.000 Menschen teilnahmen. Unter anderem ist er auch Initiator der Contra, der Conversion und Traffic Konferenz, die seit 2013 jährlich stattfindet.

6 Schritte zum Erfolgs-Mindset

Ob du Erfolg hast ist nur zu 50% von deinen Fähigkeiten und Kompetenzen abhängig. 10% des Erfolgsfaktors macht reines Glück aus, wenn du etwa zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf die richtige Idee kommst. Der Rest allerdings hängt an deinem Mindset. Knowhow und Drive sind zwei Seiten derselben Münze. Drive hast du nur, wenn dein Mindset stimmt, denn deine Art zu denken, deine Erwartungen an dich und die Welt, beeinflussen deine Gefühle und diese beeinflussen wiederum dein Handeln. Im schlimmsten Fall blockiert dich dein Mindset und du kommst nicht ins Handeln. Im zweitschlimmsten Fall handelst du, während du dir gleichzeitig unbewusst selbst Steine in den Weg legst. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht mit einem bestimmten Mindset geboren werden. Es gibt Neigungen und Veranlagungen und unser Lebensweg macht uns zu denen, die wir sind, aber selbst später im Leben ist noch Platz für Veränderung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Gehirne nur funktionieren, wenn die Neuronen darin in der Lage sind, neue Verknüpfungen zu bilden. Jeder noch so kleine Lernvorgang, jede neue Erinnerung ist eine solche Neuverknüpfung. In der Wissenschaft spricht man hier von „Plastizität“. Und je größer die Zahl der Neuverknüpfungen, desto größer die Veränderung. Daraus folgt, dass du auch an deinem Erfolgs-Mindset arbeiten kannst.

Mit diesem Beitrag möchten wir von Gründer.de, dich dazu motivieren und dir mehrere Schritte aufzeigen, mit denen du eine Mentalität fördern kannst, die dich zum Erfolg führt. Diese ist für jeden Menschen, aber ganz besonders für Gründer, Entrepreneure und Online-Marketer von immenser Bedeutung!

  1. Kenne dich selbst!

Du kannst nicht an dir arbeiten, wenn du dich nicht kennst. Daher solltest du dir Zeit nehmen und dir deine Stärken und Schwächen, deine Soft- und Hard-Skills sowie deine Ziele, Bedürfnisse und Wünsche bewusst machen. Zu wissen, wer du bist, wie du bist und was du kannst, gibt dir Selbstbewusstsein. Sei dabei ehrlich zu dir selbst: Niemand hat nur Stärken und keine Schwächen – und umgekehrt. Dieser erste Schritt wirkt vielleicht banal, aber es hat einen Grund, dass „Erkenne dich selbst!“ eine antike Weisheit ist und sich jeder Mensch seit hunderten von Jahren damit auseinandersetzen muss.

Dich selbst zu kennen schützt dich vor dem Shiny-Object-Syndrom, also davor Energie mit kurzlebigen Geschäftsideen zu verschwenden. Wenn du Begeisterung von Leidenschaft unterscheiden kannst, fällt es dir in diesem Fall leichter deinen Fokus auf das richtige Projekt zu legen. Du lässt dich dann auch nicht so leicht von oberflächlich betrachtet attraktiveren Ideen ablenken und jagst nicht jedem Trend nach.

Wenn du weißt, wo deine Kompetenzen liegen, wirst du in diesem Bereich außerdem sicherer auftreten. Gleichzeitig wirst du aber auch wissen, was über deine Kernkompetenz hinausgeht und deshalb getrost ausgelagert werden kann. Denn es ist ein häufiger Gründer-Fehler immer alles selbst machen zu wollen.

 

  1. Setze auf Veränderung statt auf den Status Quo!

 Wenn du weißt, wo deine Kompetenzen liegen, solltest du auf keinen Fall glauben, dass du dich in den Dingen, die du nicht oder nicht so gut kannst, nicht verbessern kannst. Gehe nie davon aus, dass du und die Umstände unverbesserlich sind, denn tatsächlich ist die einzige Konstante – und das ist eine andere bereits seit der Antike bekannte Weisheit – die Veränderung!

Oft trauen Menschen sich nicht, einen Schritt zu gehen, der ihr Leben verbessern würde, weil sie glauben, ihnen würde das Knowhow fehlen. Letzteres stimmt natürlich oft, aber sich dann jahrelang mit Fachliteratur einzuigeln, bis man glaubt bereit zu sein, ist nicht der beste Weg um das Problem zu lösen. An Aufgaben, die dich zwingen die Komfortzone zu verlassen, kannst du ungemein wachsen. In der praktischen Auseinandersetzung mit deinem Task kannst du ungeheuer viel lernen. Was uns auch zurück auf die anfangs erwähnte Plastizität des Gehirns bringt. Verabschiede dich von der Idee, dass die Dinge und du selbst, sobald du 30 geworden bist, unabänderlich sind. Und vergiss auch wenn deine Mühen belohnt wurden nicht, dass die Entwicklung nie abgeschlossen ist. Sonst verfällst du in ein Mindset, das dein Entwicklungspotential hemmt, während sich die Dinge um dich herum naturgemäß weiterentwickeln.

 

  1. Setze dir ehrgeizige Ziele!

Aus dem vorherigen Punkt könnte vielleicht herausgelesen werden, dass der Weg das Ziel ist, aber ohne Ziele geht es natürlich nicht. Diese können ruhig hoch gesteckt werden, weil du dann gezwungen bist, aus deiner Komfortzone auszubrechen. Gleichzeitig kann es gut sein, dass du bei einem hoch gesteckten langfristigen Ziel, mittelfristig viel mehr erreichst – und das unabhängig davon, ob dein langfristiges Ziel erreicht wird oder nicht. Wenn du das zu dir passende Ziel gewählt hast (siehe Schritt 1), wirst du dich auch automatisch damit identifizieren. Dein Ziel wird so auch in dein Mindset einprogrammiert.

 

  1. Motiviere dich!

Motivation ist ein extrem wichtiger Faktor. Ohne Motivation gibt es kein Vorwärtskommen, sondern allenfalls ein Treiben mit dem Strom oder absoluten Stillstand. Als Unternehmer musst du tagtäglich motiviert sein. Insbesondere, weil du wenn du selbstständig bist keinen 9-to-5-Job machst. Selbst wenn es dein Ziel sein sollte, mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel Geld zu verdienen, wirst du am Anfang viel Zeit und Energie investieren müssen, um dein Business aufzubauen. Aber wenn du wirklich motiviert und mit Leidenschaft dabei bist, dann fühlt sich Arbeit auch irgendwann nicht mehr an wie Arbeit. Stress wird in diesem Fall zu Eustress, einer guten Art von Stress, die dich geistig und körperlich fit hält, statt dich vor allem zu belasten.

 

Jeder Mensch ist anders und muss sich daher auf andere Art motivieren. Es ist kein Zufall dass (Selbst-)Motivation daher Thema unzähliger Artikel, Ratgeber, Seminare und Workshops ist. Allerdings gibt es zwei Arten der Motivation, die je nach Typ unterschiedlich stark ausgeprägt sind:

 

Extrinsische Motivation

Menschen, die eher extrinsisch motiviert sind, sind Belohnungen wichtig. Sie arbeiten für Anerkennung, Geld, Macht, Prestige oder einfach nur, um negative Konsequenzen zu vermeiden. Ihre Anreize liegen immer außen. Wenn du extrinsisch motiviert bist, arbeitest du, um Erfolg zu haben. Du spielst, um zu gewinnen. Du kannst dich dementsprechend motivieren, indem du dir dein Ziel immer wieder vor Augen hältst und es dir dann in schillernden Farben ausmalst. Auch die Aussicht auf kleine Belohnungen nach dem Erledigen von Teilaufgaben kann deine Motivation steigern.

 

Intrinsische Motivation

Menschen, die eher intrinsisch motiviert sind, erledigen Aufgaben, weil die Tätigkeit selbst sie erfüllt. Sie arbeiten, weil sie sich für die Tätigkeit interessieren, weil sie die Arbeit sinnvoll und wichtig finden oder um der damit verbundenen Freude willen. Wenn du intrinsisch motiviert bist, dann ist deine Leidenschaft dein Motor. Das macht es natürlich schwieriger sich zu motivieren, wenn die weniger interessanten aber notwendigen Aufgaben zu erledigen sind. Du kannst dich in solchen Fällen aber durchaus motivieren, indem du dir klar machst, dass diese Aufgaben Teil des großen Ganzen sind, mit dem du dich identifizierst und für das du dich selbst entschieden hast. Lästige Arbeiten morgens immer als erste zu bearbeiten, ist besonders für intrinsisch Motivierte eine gute Taktik, um ihren Arbeitstag zu retten.

Optimal ist natürlich eine ausgewogene Mischung aus beiden Motivationsformen, aber in der Regel wird deine Motivationsquelle entweder innen oder außen liegen.

In allen Fällen gilt aber, dass gute Organisation dir hilft, motiviert zu bleiben und Motivation bis zu einem gewissen Punkt ersetzen kann. To-Do-Listen sind ein Standard-Werkzeug. Allerdings wirken sie auf zwei Arten motivierend: Erstens werden große Aufgaben damit fast immer automatisch in kleinere Teilaufgaben zerlegt. Das hat den Effekt, dass du nicht wie gelähmt vor deinem Vorhaben stehst, weil es plötzlich unbewältigbar groß erscheint. Stattdessen visualisierst du deinen Fortschritt auf dem Weg zum Ziel.

Zweitens ist jeder abgehakte Punkt auf deiner To-Do-Liste ein kleiner Erfolg. Solche Erfolge können deine Motivation steigern. Gleichzeitig verinnerlichst du aber auch, dass nicht nur die Dinge sich ändern, sondern auch du Dinge änderst, wenn du entsprechend handelst. Der Psychologe würde sagen, dass deine Selbstwirksamkeitserwartung gestärkt wird. Diese bildet das Rückgrat deiner Handlungsfähigkeit. Anders gesagt: Du schulst dein Erfolgs-Mindset, indem du es mit kleinen Erfolgen fütterst. Schaue deshalb auch immer wieder auf zurückliegende Erfolge und Leistungen zurück. Falls du dazu neigst, übermäßig kritisch zu sein: verzichte darauf, dir deine Meilensteine kleinzureden. Geh mit dir nicht schlechter um, als du mit deinem besten Freund umgehen würdest.

 

  1. Fail Forward: Fehler gehören dazu!

Erfolgreiche Menschen stehen wieder auf, wenn sie hinfallen. Scheitern gehört zum Leben dazu. Von Rückschlägen solltest du dich deshalb nicht automatisch entmutigen lassen. Das gilt umso mehr für Gründer. Die wenigsten sind mit ihrer allerersten Idee sofort erfolgreich. Wenn du es schaffst, aus einem Fehler zu lernen, kannst du dennoch einen Erfolg verbuchen. Fehler kosten dich vielleicht Zeit, Geld und Nerven, aber wenn du daraus lernen kannst, bieten sie dir auch Chancen. Wenn du den Fokus auf Entwicklung und Veränderung legst (Schritt 2), dann musst du Fehler zulassen und akzeptieren.

Gründer.de interviewt immer wieder erfolgreiche Unternehmer [http://www.gruender.de/?s=interview ] und fragt sie dann meist auch nach ihren größten Gründer-Fehlern und dem damit verbundenen Learning. Das tun wir nicht, weil wir schadenfroh sind, sondern weil unsere Leser dann sehen, dass Fehler dazugehören und weil der Bericht unserer Interviewpartner auch für sie lehrreich ist. Fehler Zulassen bedeutet ja nicht, dass man vermeidbare Fehler macht und nur aus seinen eigenen Fehlern lernen muss. Nicht umsonst finden sog. „Fuckup Nights“, Veranstaltungen, bei denen Unternehmer ihre Anti-Erfolgsstories zum Besten geben, inzwischen in vielen deutschen Großstädten statt. Die Fähigkeit konstruktiv mit Fehlern umzugehen, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

 

 

  1. Erfolgsmagnetismus: Umgib dich mit den richtigen Leuten!

Du brauchst Menschen, denen du auf Augenhöhe begegnen kannst und die Verständnis für dein Projekt haben, sog. Peers. Solche Menschen können dich mit Knowhow unterstützen und dir Feedback geben, das dich vorwärts bringt. Sie werden auch Verständnis für deine Arbeitszeiten und deinen Lebensplan haben, wo andere vielleicht versuchen würden, dir dein Unternehmerdasein schlecht zu reden. Außerdem profitierst du von einem persönlichen Netzwerk. Suche deshalb gezielt nach Möglichkeiten, andere kennenzulernen, die dasselbe machen wie du selbst. Nach einer Weile wirst du auch merken, dass du automatisch die richtigen Menschen anziehst und kennenlernst. Profitiere von diesem Effekt! Eine Unternehmer-Weisheit besagt, dass man zum lebenden Durchschnitt aus den fünf Personen wird, mit denen man am meisten zu tun hat. Wenn du dich mit erfolgreichen und aktiven Menschen umgibst, wird das deinem Erfolgs-Mindset gut tun. Wenn dein Erfolgs-Mindset stimmt, wirst du erfolgreicher und ziehst gleichzeitig mehr Erfolgsmenschen an.

 

Fazit:

Erfolg ist auch Kopfsache. Natürlich muss man sich das nötige Knowhow [http://www.gruender.de/webinar/erfolgsstrategien-fuer-dein-internet-projekt/ ] aneignen, aber ob man das richtige Projekt für sich wählt, wie motiviert man ist, wie gut man Rückschläge verkraftet und inwiefern man mit und an seinen Aufgaben wächst, wird stark vom Mindset beeinflusst. Und das Gute ist: Du kannst dein Mindset aktiv beeinflussen. Vielleicht ist das keine Sache, die sich von heute auf morgen abhaken lässt, aber wenn du die obigen Schritte befolgst, wirst du mittelfristig gute Ergebnisse erzielen.

Über den Autor

Thomas Klußmann [http://www.gruender.de/team/ ] ist Geschäftsführer der 2011 von ihm gegründeten Gründer.de [www.gruender.de ] GmbH. Das Kölner Unternehmen ist auf die Gründerberatung im Online-Marketing spezialisiert. Bereits seit 2002 setzt Thomas Klußmann seinen Schwerpunkt auf Online-Marketing und hat vor der Gründung seiner eigenen Firma bereits fundierte Fachkenntnisse bei sieben verschiedenen Unternehmen gewinnen können. Der Online-Marketing-Experte veranstaltet auch Gründercoachings, Webinare und Events, an denen bereits über 40.000 Menschen teilnahmen. Unter anderem ist er auch Initiator der Contra [www.die-contra.de ], der Conversion und Traffic Konferenz, die seit 2013 jährlich stattfindet.

Enrico Schütze

Ich betreibe Internetmarketing mit Leidenschaft und verhelfe netten Menschen zu mehr Geld und Freiheit in Ihrem Business. Darüber und zu anderen Internetthemen schreibe ich hier.

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